Die Generation meines Urgroßvaters hat bei diesen Ausflügen gen Westen, sofern sie nicht in den zahlreichen Schützengräben geendet sind, gerne die Vorräte der Kellereien in der Champagne geplündert. Ich kaufe mir lieber Glas in einer Brasserie mit Blick auf die Kathedrale von Reims. Nur wenn unsere Bundeskanzlerin ihren französischen Konterpart weiter als ihren Dackel abrichtet ("Sarkozy, le Teckel de Merkel") könnte der Frieden bald beendet sein.
Montag, 31. Oktober 2011
Auf ein Glas Brut in Reims
Rechte Kreise zitieren zu fortgeschrittener Stunde gerne den Spruch "nach Paris rollt ein deutscher nur in einem Panzer - oder gar nicht". Ich kann nur dazu raten sich die Folgen solchen Tuns einmal Live anzuschauen - rund um Douaumont und die dortigen Gedenkstätten.
Die Generation meines Urgroßvaters hat bei diesen Ausflügen gen Westen, sofern sie nicht in den zahlreichen Schützengräben geendet sind, gerne die Vorräte der Kellereien in der Champagne geplündert. Ich kaufe mir lieber Glas in einer Brasserie mit Blick auf die Kathedrale von Reims. Nur wenn unsere Bundeskanzlerin ihren französischen Konterpart weiter als ihren Dackel abrichtet ("Sarkozy, le Teckel de Merkel") könnte der Frieden bald beendet sein.
Die Generation meines Urgroßvaters hat bei diesen Ausflügen gen Westen, sofern sie nicht in den zahlreichen Schützengräben geendet sind, gerne die Vorräte der Kellereien in der Champagne geplündert. Ich kaufe mir lieber Glas in einer Brasserie mit Blick auf die Kathedrale von Reims. Nur wenn unsere Bundeskanzlerin ihren französischen Konterpart weiter als ihren Dackel abrichtet ("Sarkozy, le Teckel de Merkel") könnte der Frieden bald beendet sein.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Frauenrechte herbeibomben
Wir bomben seit 10 Jahren in Afghanistan damit dort Mädchen in die Schule gehen dürfen. Und in den letzten Monaten haben wir in Libyen Bomben geworfen damit die Frauen, die bisher dort schon in Schulen gehen durften, in Zukunft bei Ehebruch gesteinigt werden.
Oder gibt es doch andere Beweggründe ???
Schon in den 70ern hieß es dazu nur: "fighting for peace is like fucking for virginity".
Oder gibt es doch andere Beweggründe ???
Schon in den 70ern hieß es dazu nur: "fighting for peace is like fucking for virginity".
Blick über den Bauzaun
Was sich dort hinter dem Bauzaun abzeichnet schaut ja schon recht vielversprechend aus. Bis zur Wiedereröffnung werden allerdings noch 18 Monate vergehen. Bleibt nur zu hoffen dass kein hohles Allerweltsmuseum dabei herauskommt von denen es weltweit schon genügend gibt.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Brandanschläge ohne Feuer
Normalerweise ist es sehr schwer sich mit 'Rechtem Gedankengut' auseinander zusetzten - wenn man sich auf eine Diskussion auf dem Niveau der braunen Truppen in unseren Landesparlamenten einlässt hat man oft schon verloren. Dass es auch anders geht hat der Grüne Abgeordnete Miro Jennerjahn in seinem Redebeitrag zu einem der hirnrissigen Anträge der NPD - "Deutsch statt Denglisch" - sehr eindrucksvoll bewiesen.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
iOS 5 auf dem iPad
Die Neuerungen mit Apples aktueller Version des mobilen Betriebssystems wurden an vielen Stellen beschrieben. Mir fallen besonders die folgenden zwei Punkte auf:
- Die Zeit wird nun offensichtlich endlich per NTP synchronisiert. Dies ist wichtig da man durch die neue Autonomität nicht mehr auf den Abgleich mit einem iTunes Rechner angewiesen ist durch den der Sync bisher erfolgt ist.
- Der Browser Safari ist nochmal deutlich instabiler geworden als er bisher schon war - bei bestimmten Websites, wie z.b. Google Plus im non-mobile Mode kackt das Teil nun regelmäßig ab. Bug or Feature ?!?
Sonntag, 16. Oktober 2011
Samstag, 15. Oktober 2011
Sonntag, 9. Oktober 2011
Letzte Schläge vor Schneewolken
Für die meisten ist die Saison vorüber - das ist der Moment an dem man das Gefühl bekommt der See gehört einem fast alleine.
Samstag, 8. Oktober 2011
Ramsauers Vignette schlägt schwarzen Peter
Die Delegierten der CSU haben wieder einmal bewiesen dass sie zwar mit ein wenig heißer Luft die Stammtische aufwirbeln können - aber wenn es wirklich ernst wird den Schwanz einziehen und klein beigeben. Aber das ist ja möglicherweise auch das Erfolgsrezept dieser Partei bisher im Freistaat.
Oder wie sonst kann man erklären warum zuerst scheinbar der Aufstand gegen die Euro-Politik der großen Schwesterpartei ausgerufen wird - dann aber Peter Gauweiler, der einzige der es ernst damit meint, nicht als Parteivize gewählt wird ? Hauptsache Horsti hat seinen Bickerl-Ramsi durchgeboxt !
Oder wie sonst kann man erklären warum zuerst scheinbar der Aufstand gegen die Euro-Politik der großen Schwesterpartei ausgerufen wird - dann aber Peter Gauweiler, der einzige der es ernst damit meint, nicht als Parteivize gewählt wird ? Hauptsache Horsti hat seinen Bickerl-Ramsi durchgeboxt !
Zweiradmetropole München
München war schon mal "Hauptstadt der Bewegung". Die Bewegung hat glücklicherweise nicht ganz die angekündigten 1000 Jahre angehalten. Heute bezeichnet sich München gerne als Fahrradhauptstadt. Und kommt bei entsprechenden Ratings auch ganz gut weg - allerdings noch hinter der wirklichen Hauptstadt (Berlin), obwohl das Budget hier im Süden sicher wesentlich höher liegt. Wenn damit aber weiter gefährliche "Fahrradautobahnen" entlang der Hauptstraßen angelegt werden, statt kreativer Lösungen (z.B. oben in Portland), und die bornierte bayerische Null-Toleranz Polizei weiter zur Jagd auf Radler bläst, dann wird das nix mit der Metropole für Zweiräder !
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Montag, 3. Oktober 2011
Pofalla pöbelt mal wieder
| Bild: Wikimedia commons |
Grundfalsche Problemlösungsansätze
Wenn ich jetzt lese dass ernsthaft erwogen wird den sog. Rettungschirm für den Euro mit einem "Hebel" auszustatten, dann stellt sich für mich die Frage ob Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, die eine solches Instrument vorschlagen, restlos hirnfrei agieren - oder ob die Lobby der Finanzwirtschaft es bereits geschafft die politische Macht komplett zu übernehmen.
Die momentane Schieflage des weltweiten Finanzsystems rührt massgeblich vom Einsatz von Hebelprodukten - Der Einsatz von Hebelprodukten als Rettungsmaßnahme kann nur kontraproduktiv und weiter destabilisierend sein.
Oder anders ausgedrückt: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind". Der Satz wird Albert Einstein zugesprochen. Wobei im englischen Original von "awarness" gesprochen wird, was man wörtlich mit "Bewusstsein" übersetzen müsste - oder auch "Maßnahmen", "Methoden" oder "Ebene (des Denkens)".
Die momentane Schieflage des weltweiten Finanzsystems rührt massgeblich vom Einsatz von Hebelprodukten - Der Einsatz von Hebelprodukten als Rettungsmaßnahme kann nur kontraproduktiv und weiter destabilisierend sein.
Oder anders ausgedrückt: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind". Der Satz wird Albert Einstein zugesprochen. Wobei im englischen Original von "awarness" gesprochen wird, was man wörtlich mit "Bewusstsein" übersetzen müsste - oder auch "Maßnahmen", "Methoden" oder "Ebene (des Denkens)".
Sonntag, 2. Oktober 2011
Am Fuße der Bavaria
Einschlägige "Magazine" im Privatfernsehen stellen die Wiesn immer wieder ganz gerne als den Sündenpfuhl der Nation dar - und es mag durchaus sein dass auf den Tischen tanzend blankgezogen und zu Füßen der Bavaria gepinkelt, gekotzt und kopuliert wird - wenn die entsprechenden Filmteams dort auftauchen. Ansonsten ist diese Veranstaltung eigentlich ziemlich bieder und durchaus familientauglich.
P.S: Den absoluten Höhepunkt in Sachen Wiesn Berichterstattung im TV liefert jedoch nicht das Privatfernsehen, sondern Dauerbrandstifter Broder in der ARD. Allerdings ist die Idee als Mann in Burka über die Festwiesn zu laufen auch genial durchgeknallt.
Dirndl und iPhone
Eigentlich versucht sich Bayern ja mit dem Motto "Laptop und Lederhosen" darzustellen - viel öfter sieht man auf der Wiesn aber "iPhone und Dirndl". Plus jede Menge Bier - der mehr oder minder gepflegte Rausch ist schon lange nicht mehr dem starken Geschlecht vorbehalten.
Montag, 26. September 2011
wired Magazin online und offline
Das amerikanische Geek Magazin wired gibt es nun auch in einer deutschen Ausgabe. Mit markant gelbem Cover - das man in den Zeitschriftenregalen aber nicht leicht findet da diese Erstausgabe zusammen mit der unsäglichen GQ im Bundle verkauft wird. Gleichzeitig wird der Versuch gemacht dieses Magazin auch auf dem iPad zu etablieren. Allerdings kostet diese Ausgabe fast genauso viel (4€) wie das Papiermagazin inkl. GQ (5€). Wer denkt sich sowas aus ?
Die wired selbst bietet eine bunte Mischung aus populären Elekronik-Online-Livestyle Themen im von der Originalausgabe bekannten hektisch-unleserlichen Layout. Im Vergleich zu anderen Magazinen gefühlt fast werbefrei - da kann man gespannt sein wie viele Ausgaben sich der Conde-Nast Verlag nach diesem Testballon noch leisten wird.
Die wired selbst bietet eine bunte Mischung aus populären Elekronik-Online-Livestyle Themen im von der Originalausgabe bekannten hektisch-unleserlichen Layout. Im Vergleich zu anderen Magazinen gefühlt fast werbefrei - da kann man gespannt sein wie viele Ausgaben sich der Conde-Nast Verlag nach diesem Testballon noch leisten wird.
Samstag, 24. September 2011
Freitag, 23. September 2011
Eine andere Sicht auf Nikon 1
Thom Hogan, der größte Lautsprecher im Internet wenn es um Nikon Produkte geht, sieht die neue Nikon 1 als grundsätzlich sinvolle Ergänzung des Produktportfolios. Aber er kritisiert die jetzt erfolgte Produkteinführung um so härter:
- Preis deutlich zu hoch
- Keine lichtstarken Objektive
- Objektivbajonett und Objektive selbst zu groß
- Falsche Namenswahl (neuer Name statt Coolpix)
- Miserables Marketing zum Produktlaunch
- Sehr schlechte Beispielbilder
- Zu wenig Information, insbesondere zum Lieferzeitplan
- Immer noch keine Verknüpfung in soziale Netzwerke
- Der innovative Phasendetektor zum fokusieren und sein zukünftiger Einsatz in der DSLR Linie
- Die immer noch vorhandene Lücke zwischen Nikon One und Nikon DSLR
- Die sinnvoll gewählte Sensorauflösung
- Die Möglichkeit des absolut geräuschlosen Betriebs
- Interessante Einsatzmöglichkeiten von existierenden Nikor Objektiven am neuen System
P.S.: Wer sie an einem Größenvergleich von Aufnahmeformaten interessiert sind: digformat
Mittwoch, 21. September 2011
Reinfall mit Ansage ...
... oder - warum Nikon mit dem Versuch ein neues Kamerasystem zu etablieren keinen Erfolg haben wird.
Als in den 50er Jahren des letzen Jahrhunderts einäugige Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen haben sie relativ schnell die etablierten Sucherkameras, bis auf einige wenige Nischenanwendungen, vom Markt für Systemkameras im Kleinbildformat verdrängt. Nebenbei sind dabei auch die meisten deutschen Kamerahersteller vom Markt verschwunden da sie den technischen Anschluss verloren hatten.
Der nächste große Umbruch kam mit der breiten Einführung digitaler Bilderfassung ab dem Jahr 2000 - auch hier wurde die alte analoge Silberfilmtechnik sehr schnell vom Markt verdrängt. Für mich ist es ziemlich erstaunlich dass sich die bisherigen Marktführer im Bereich Systemkameras, nach anfänglich mehr (Nikon) oder minder (Canon) großen Anpassungsschwierigkeiten, mit der nun eigentlich weitgehend obsolten SLR Technik wieder eine Marktdominanz aufbauen konnten.
Nach 10 Jahren zeichnet sich nun ein neuer Umbruch an - Newcomer im Systemkameramarkt greifen die Marktführer erfolgreich an und gewinnen merklich Marktanteile. Mit Kameras ohne Spiegel, aber mit Sensoren in der Größe knapp unterhalb des seit fast 100 Jahren dominanten Kleinbildformats (FX). Dieses Format (DX) hat sich in den letzten Jahren als eindeutig bester Kompromiss zwischen Preis und Leistungsfähigkeit für digitale Systemkameras etabliert.
Nun hat Nikon beschlossen diesem Markt nicht kampflos anderen zu überlassen und ebenfals eine Spiegellose digitale Systemkamera (Nikon One) vorgestellt. Jedoch mit einem deutlich kleineren Sensor (CX genannt) ! Warum dieses System IMHO gnadenlos floppen wird ?
P.S: Nikon ist im Bereich der Kompaktkameras schon nicht sonderlich erfolgreich - u.a. weil sie dort jeweils kleinere Sensoren verwenden im Vergleich zur erfolgreicheren Konkurrenz. Warum wird dieser Fehler jetzt im für die Zukunft entscheidenden Markt für spiegellose Systemkameras wiederholt ?
Als in den 50er Jahren des letzen Jahrhunderts einäugige Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen haben sie relativ schnell die etablierten Sucherkameras, bis auf einige wenige Nischenanwendungen, vom Markt für Systemkameras im Kleinbildformat verdrängt. Nebenbei sind dabei auch die meisten deutschen Kamerahersteller vom Markt verschwunden da sie den technischen Anschluss verloren hatten.
Der nächste große Umbruch kam mit der breiten Einführung digitaler Bilderfassung ab dem Jahr 2000 - auch hier wurde die alte analoge Silberfilmtechnik sehr schnell vom Markt verdrängt. Für mich ist es ziemlich erstaunlich dass sich die bisherigen Marktführer im Bereich Systemkameras, nach anfänglich mehr (Nikon) oder minder (Canon) großen Anpassungsschwierigkeiten, mit der nun eigentlich weitgehend obsolten SLR Technik wieder eine Marktdominanz aufbauen konnten.
Nach 10 Jahren zeichnet sich nun ein neuer Umbruch an - Newcomer im Systemkameramarkt greifen die Marktführer erfolgreich an und gewinnen merklich Marktanteile. Mit Kameras ohne Spiegel, aber mit Sensoren in der Größe knapp unterhalb des seit fast 100 Jahren dominanten Kleinbildformats (FX). Dieses Format (DX) hat sich in den letzten Jahren als eindeutig bester Kompromiss zwischen Preis und Leistungsfähigkeit für digitale Systemkameras etabliert.
Nun hat Nikon beschlossen diesem Markt nicht kampflos anderen zu überlassen und ebenfals eine Spiegellose digitale Systemkamera (Nikon One) vorgestellt. Jedoch mit einem deutlich kleineren Sensor (CX genannt) ! Warum dieses System IMHO gnadenlos floppen wird ?
- Weil Anwender die solch kleine Bildformate akzeptieren keine Systemkamera brauchen sondern mit den etablierten Kompaktkameras schon bestens bedient sind
- Weil es bisher noch nie gelungen ist ein neues Kamerasystem mit Bildformaten unterhalb Kleinbild zu etablieren
- Weil sich keine Kostenvorteile und nur geringe Größenvorteile für den Anwender ergeben
- Weil sich bisherige Optiken mit diesem kleinen Format in keiner Weise sinnvoll adaptieren lassen
- Weil ein Kamerasystem, an das sich existierende Optiken nicht sinnvoll adaptieren lassen, nicht etablieren lässt mit nur drei angebotenen Wechseloptiken
P.S: Nikon ist im Bereich der Kompaktkameras schon nicht sonderlich erfolgreich - u.a. weil sie dort jeweils kleinere Sensoren verwenden im Vergleich zur erfolgreicheren Konkurrenz. Warum wird dieser Fehler jetzt im für die Zukunft entscheidenden Markt für spiegellose Systemkameras wiederholt ?
Sonntag, 18. September 2011
muclomo goes positive
Ich habe zwar noch nicht so ganz geschnallt für was es gut sein soll - aber trotzdem gibt es hier jetzt den Google plus button. Und wer noch nicht hat aber unbedingt will kann sich hier einen Account besorgen.
P.S: Habe nach 10 Wochen immer noch keinen Sinn und Zweck erkennen können und den "Alternativ-Like-Button" hier wieder gekillt.
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