Samstag, 12. November 2011

Car on Demand in München

In München gibt es inzwischen eine Reihe von Angeboten wenn man auf die schnelle, spontan und relativ unbürokratisch mal ein Auto braucht. Ein kurzer Vergleich der Konditionen:

Flinkster (Bahn)
50€ (mit Bahncard frei) / 1,5/h + 0,17/km
Parken innerhalb einer fahrzeugspezifischen Zone frei
Deutschlandweites Angebot

Zebramobil (Lokales Startup)
19€ (als Guthaben angerechnet) / 0,25/min
Parken innerhalb einer fahrzeugspezifischen Zone frei

Drive-Now (BMW / Sixt)
29€ / 0,29/min
Parken frei innerhalb Mittlerer Ring

Und zum Vergleich ein ähnlicher Service auf zwei Rädern:

Callabike (Bahn)
12€ (7,5€ Guthaben bei Online Anmeldung) / 0,08€/min
Große Kreuzungen innerhalb Kerngebiet (Mittlerer Ring)

Donnerstag, 10. November 2011

Bublath @ Voglers



Matthias Bublath @ Voglers Jazzbar
new CD "Harvest On The Moon"

featuring:
Takuya Kuroda - trumpet
Franco Pinna - drums
Matthias Bublath - piano

Sonntag, 6. November 2011

Kaiserwetter am Tegernsee


Datum: 6. November
Temp: 18 Grad
Sonne: Von der Alm bis zum See
Kurz: Kaiserwetter

Samstag, 5. November 2011

Moselwein - oder doch lieber nicht ?

Gegenden in denen traditionell Wein angebaut wird sind durchweg landschaftlich reizvoll. Die deutsche Moselregion ist dabei absolut keine Ausnahme. Die Landschaft, zumal beim momentanen herbstlichen Kaiserwetter, ist traumhaft.
Aber was soll man von einer Region erwarten in der die beliebtesten Weine Liebfrauenmilch, Nonnengarten, Nacktarsch oder Goldtröpfchen genannt werden ? Und in der nach der Haupttraube Riesling vor allem der unsägliche Müller-Thurgau angebaut wird - der inzwischen dermaßen verpönt ist dass man ihn kurzerhand in Rivaner umbenannt hat. Verzichten will man auf den Anbau jedoch nicht, dazu ist der hohe Mengenertrag viel zu lukrativ. Getoppt wird das nur noch von vielen Dörfern die durch reizlose 60er und 70er Architektur entstellt sind. Fazit: Die Landschaft kann man sich durchaus mal anschauen - Wein besorgt man sich besser von woanders !

Die Türen von Pere Lachaise

Ein Friedhofsbesuch ist normalerweise keine besonders musikalische oder sonstwie heitere Angelegenheit. Grundsätzlich ist das mit einem Besuch auf dem Friedhof Pere Lachaise in Paris auch nicht anders. Für mich war es jedoch der Anlass mir erstmals bewusst Musik von The Doors anzuhören. Deren Frontmann, Jim Morrison,  ist vor 40 Jahren in Paris unter nie aufgeklärten Umständen verstorben und neben vielen weiteren Musikern auf diesem Friedhof beigesetzt worden. Sein Grab erfährt seit vielen Jahren mit Abstand die größte Aufmerksamkeit - obwohl es an vielen weiteren prominenten und illustren Namen wahrlich nicht mangelt.

Montag, 31. Oktober 2011

Auf ein Glas Brut in Reims

Rechte Kreise zitieren zu fortgeschrittener Stunde gerne den Spruch "nach Paris rollt ein deutscher nur in einem Panzer - oder gar nicht". Ich kann nur dazu raten sich die Folgen solchen Tuns einmal Live anzuschauen - rund um Douaumont und die dortigen Gedenkstätten.


Die Generation meines Urgroßvaters hat bei diesen Ausflügen gen Westen, sofern sie nicht in den zahlreichen Schützengräben geendet sind, gerne die Vorräte der Kellereien in der Champagne geplündert. Ich kaufe mir lieber Glas in einer Brasserie mit Blick auf die Kathedrale von Reims. Nur wenn unsere Bundeskanzlerin ihren französischen Konterpart weiter als ihren Dackel abrichtet ("Sarkozy, le Teckel de Merkel") könnte der Frieden bald beendet sein.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Frauenrechte herbeibomben

Wir bomben seit 10 Jahren in Afghanistan damit dort Mädchen in die Schule gehen dürfen. Und in den letzten Monaten haben wir in Libyen Bomben geworfen damit die Frauen, die bisher dort schon in Schulen gehen durften, in Zukunft bei Ehebruch gesteinigt werden.
Oder gibt es doch andere Beweggründe ???
Schon in den 70ern hieß es dazu nur:  "fighting for peace is like fucking for virginity".

Blick über den Bauzaun

Was sich dort hinter dem Bauzaun abzeichnet schaut ja schon recht vielversprechend aus. Bis zur Wiedereröffnung werden allerdings noch 18 Monate vergehen. Bleibt nur zu hoffen dass kein hohles Allerweltsmuseum dabei herauskommt von denen es weltweit schon genügend gibt.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Brandanschläge ohne Feuer

Normalerweise ist es sehr schwer sich mit 'Rechtem Gedankengut' auseinander zusetzten - wenn man sich auf eine Diskussion auf dem Niveau der braunen Truppen in unseren Landesparlamenten einlässt hat man oft schon verloren. Dass es auch anders geht hat der Grüne Abgeordnete Miro Jennerjahn in seinem Redebeitrag zu einem der hirnrissigen Anträge der NPD - "Deutsch statt Denglisch" - sehr eindrucksvoll bewiesen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

iOS 5 auf dem iPad

Die Neuerungen mit Apples aktueller Version des mobilen Betriebssystems wurden an vielen Stellen beschrieben. Mir fallen besonders die folgenden zwei Punkte auf:

  • Die Zeit wird nun offensichtlich endlich per NTP synchronisiert. Dies ist wichtig da man durch die neue Autonomität nicht mehr auf den Abgleich mit einem iTunes Rechner angewiesen ist durch den der Sync bisher erfolgt ist.
  • Der Browser Safari ist nochmal deutlich instabiler geworden als er bisher schon war - bei bestimmten Websites, wie z.b. Google Plus im non-mobile Mode kackt das Teil nun regelmäßig ab. Bug or Feature ?!?

Sonntag, 16. Oktober 2011

Samstag, 15. Oktober 2011

Herbst Twin

Sonntag, 9. Oktober 2011

Letzte Schläge vor Schneewolken



Für die meisten ist die Saison vorüber - das ist der Moment an dem man das Gefühl bekommt der See gehört einem fast alleine. 

Samstag, 8. Oktober 2011

Ramsauers Vignette schlägt schwarzen Peter

Die Delegierten der CSU haben wieder einmal bewiesen dass sie zwar mit ein wenig heißer Luft die Stammtische aufwirbeln können - aber wenn es wirklich ernst wird den Schwanz einziehen und klein beigeben. Aber das ist ja möglicherweise auch das Erfolgsrezept dieser Partei bisher im Freistaat.
Oder wie sonst kann man erklären warum zuerst scheinbar der Aufstand gegen die Euro-Politik der großen Schwesterpartei ausgerufen wird - dann aber Peter Gauweiler, der einzige der es ernst damit meint, nicht als Parteivize gewählt wird ? Hauptsache Horsti hat seinen Bickerl-Ramsi durchgeboxt !

Zweiradmetropole München

München war schon mal "Hauptstadt der Bewegung". Die Bewegung hat glücklicherweise nicht ganz die angekündigten 1000 Jahre angehalten. Heute bezeichnet sich München gerne als Fahrradhauptstadt. Und kommt bei entsprechenden Ratings auch ganz gut weg - allerdings noch hinter der wirklichen Hauptstadt (Berlin), obwohl das Budget hier im Süden sicher wesentlich höher liegt. Wenn damit aber weiter gefährliche "Fahrradautobahnen" entlang der Hauptstraßen angelegt werden, statt kreativer Lösungen (z.B. oben in Portland), und die bornierte bayerische Null-Toleranz Polizei weiter zur Jagd auf Radler bläst, dann wird das nix mit der Metropole für Zweiräder !

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Gesicht der Zeit

Als Beginn der Serie 'Gesichter der Zeit'

Montag, 3. Oktober 2011

Pofalla pöbelt mal wieder

Bild: Wikimedia commons
Dieser freundliche Zeitgenosse ist Christ, Jurist und gewählter Volksvertreter. Und er hat klar zum Ausdruck gebracht was er von der Verfassung und der Gewissensfreiheit von Abgeordneten hält: Einen Scheiß ! Ich befürchte nur dass ihm das nicht besonders schaden wird - und die Mehrheit derer die überhaupt noch zur Wahl gehen auch bei nächster Gelegenheit diesem äußerst freundlichen und integeren Menschen wieder ihre Stimme geben werden.

Grundfalsche Problemlösungsansätze

Wenn ich jetzt lese dass ernsthaft erwogen wird den sog. Rettungschirm für den Euro  mit einem "Hebel" auszustatten, dann stellt sich für mich die Frage ob Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, die eine solches Instrument vorschlagen, restlos hirnfrei agieren - oder ob die Lobby der Finanzwirtschaft es bereits geschafft die politische Macht komplett zu übernehmen.
Die momentane Schieflage des weltweiten Finanzsystems rührt massgeblich vom Einsatz von Hebelprodukten - Der Einsatz von Hebelprodukten als Rettungsmaßnahme kann nur kontraproduktiv und weiter destabilisierend sein.
Oder anders ausgedrückt: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind".  Der Satz wird Albert Einstein zugesprochen. Wobei im englischen Original von "awarness" gesprochen wird, was man wörtlich mit  "Bewusstsein" übersetzen müsste - oder auch "Maßnahmen", "Methoden" oder "Ebene (des Denkens)".

Sonntag, 2. Oktober 2011

Am Fuße der Bavaria


Einschlägige "Magazine" im Privatfernsehen stellen die Wiesn immer wieder ganz gerne als den Sündenpfuhl der Nation dar - und es mag durchaus sein dass auf den Tischen tanzend blankgezogen und zu Füßen der Bavaria gepinkelt, gekotzt und kopuliert wird - wenn die entsprechenden Filmteams dort auftauchen. Ansonsten ist diese Veranstaltung eigentlich ziemlich bieder und durchaus familientauglich.


P.S: Den absoluten Höhepunkt in Sachen Wiesn Berichterstattung im TV liefert jedoch nicht das Privatfernsehen, sondern Dauerbrandstifter Broder in der ARD. Allerdings ist die Idee als Mann in Burka über die Festwiesn zu laufen auch genial durchgeknallt.

Dirndl und iPhone

Eigentlich versucht sich Bayern ja mit dem Motto "Laptop und Lederhosen" darzustellen - viel öfter sieht man auf der Wiesn aber "iPhone und Dirndl". Plus jede Menge Bier - der mehr oder minder gepflegte Rausch ist schon lange nicht mehr dem starken Geschlecht vorbehalten.